Ratgeber & Stadtführer für ältere und behinderte Menschen in Bünde - Ausgabe 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

„Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“, fordert das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in Artikel 3, Absatz 3, Satz 2. Der Ratgeber „Miteinander – Füreinander“ dokumentiert einen großen Schritt auf dem Weg zu einem Bünde ohne Barrieren.

 

Oft genug steht die Lebenswirklichkeit mit dem Auftrag des Grundgesetzes nicht im Einklang. Viele kleinere und manchmal auch größere Hindernisse versperren Menschen mit Behinderung ihren Weg, während Menschen ohne Handikap Barrieren wie Stufen oder Bordsteinkanten oftmals nicht bewusst wahrnehmen.

Mit dem Ratgeber und Stadtführer erhalten Behinderte und Menschen mit eingeschränkter Mobilität wichtige Informationen über die Erreichbarkeit von Arztpraxen, Behörden, Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistern sowie viele Hinweise zu weiteren Angeboten des täglichen Lebens in unserer Stadt. Die umfangreichen Recherchen bei der Prüfung der Barrierefreiheit der einzelnen Institutionen konnten nur durch die tatkräftige Unterstützung von 50 Schülerinnen und Schülern des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums durchgeführt werden. Mein ganz besonderer Dank an die Schülerinnen und Schüler schließt Schulleiter Michael Neuhaus mit ein, der die engagierten jungen Leute für einen Tag vom Unterricht befreit hat.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Rolli-Club Bünde e. V., dem Arbeitskreis für Behinderte und Pflegeberatung in der Stadt Bünde und dem Netzwerk Bürger für Bürger. Gemeinschaftlich haben sie eine qualifizierte Informationsauswahl getroffen und mit tatkräftiger Unterstützung des GesundheitsCentrums Bünde-Ennigloh den Ratgeber  „Miteinander – Füreinander“ herausgebracht.

Ich wünsche Ihnen mit diesem Nachschlagewerk eine nützliche Orientierung im Alltag und eine interessante Lektüre.

Wolfgang Koch
Bürgermeister Bünde